Sonntag, 23. Juni 2013

Tandem - ... und eine Begegnung der seltsamen Art im Mondschein


Wir nutzen einen Sommersonntagabend noch für "eine kleine Tandemrunde" - dachten wir.
Nur mal so durch die Gegend pedalieren und schauen was links und rechts der Strecke ist.
Wie schon bereits hier in einem vorherigen "Post" erwähnt,
zählen seit wir mit dem Tandem unterwegs sind andere Prioritäten.
Nicht mehr buckelndes, Tempo bolzendes Rennradeln

oder mit den Fitnessrädern flott Strecke machen.
Keine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit erhoffen
und nur Asphalt vor den Vorderrädern sehen,
sondern auch die Landschaft wahrnehmen die gerade durchradelt wird.

Der Ausflug verlief eigentlich recht unspektakulär - aber dann:

An einem Hang irgendwo im Unterallgäu entdeckten wir Pfade,
die von Wolpertingern stammen müssten - wird der Legende nach erzählt.

quer im Hang verlaufende "Wolpertingerwege"?






























Der Wolpertinger sei angeblich ein bayerisches Fabelwesen.
Aber gibt ihn tatsächlich?

Weil heute zufällig Vollmond ist entschieden wir, uns auf die Lauer zu legen.
Jetzt von Neugier und Jagdfieber endgültig gepackt galt es,
den Mythos und deren Relevanz  zu analysieren.
 
Pfade führen zu einem Wald





































Dieser lichte Waldweg schien ein idealer Platz dafür zu sein,
um uns in der unmittelbaren Nähe einen Ansitz zu suchen.

ob hier welche unterwegs sind?





































Gut getarnt verharrten wir schweigend und regungslos, mit der Kamera im Anschlag.

Scor auf Fotopirsch





































Und plötzlich wie aus dem „Nichts“ stand „Einer“ da
– und konnte sogar abgelichtet werden – sensationell!
Es gibt ihn also doch - der Beweis ist erbracht!

"Hurra" ein Wolpertinger!





































Dieses Exemplar gehört, unserer Nachforschung zufolge,
zur Gattung „Bisameichelentenhörnchenhäherkitz“ und wurde erst wenige Male beobachtet.

Den Sichtungsort werden wir selbstverständlich geheim halten.


Nach "erfolgreicher Jagd" radelten wir, aufgeregt und glücklich,
im Schein des Vollmondes nach Hause.

"Der Mond ist aufgegangen"






Hier irgendwo hat es sich zugetragen






















Wetter: wechselnd bewölkt
Temperatur: um die 18 °C
Streckenlänge: rätselhaft
Steigungen: uninteressant
Fahrzeit: nicht allzu lang
Wartezeit: extrem
Fazit: Ein Radausflug der ganz besonderen Art