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Samstag, 15. August 2020

Rettet die Bienen

"Rettet die Bienen" - dieses Motto haben sich PedaloScor123 zu Herzen genommen.
Auch andere Insekten, wie Schmetterlinge, Hummeln, ... brauchen Aller Unterstützung!

Die aus sechs Parteien bestehende Wohnungseigentümergemeinschaft, in der Scor & Pedalo leben, musste erst davon überzeugt werden, dass schon ein kleiner ökologischer Beitrag hilft um die Situation zu verbessern und auch etwas Farbe in die grüne Tristesse zu bringen.

im Frühjahr alles noch öd und kahl



Mit der Erlaubnis der übrigen Miteigentümer/innen und Hausbewohner/innen
haben Scor und Pedalo in Eigenregie und ohne finanzielle Mithilfe der Anderen an die Arbeit gemacht.


erst mal eine Teil-Wildnis roden ...


... und wieder einebnen


weitere vorbereiteten Aussaatflächen festtreten





Ein Jahr später ...
 
 
... ist ein kleines Insektenparadies entstanden.
 
 
Rasenweg zwischen den Blühflächen















Insektenhotel's dürfen nicht fehlen










Schwalbenschwanz - ein seltener Gast






ehrfurchsvoll neigt sich die Vogelbeere


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Samstag, 21. April 2018

Trike – Alle Vögel sind schon da ...


Pedalo ist mit dem Trike auf dem Rückweg von einer SamstagvormittagSchauinsLandTour.

Frühling auf dem DB-Günztal-Radweg

Am Ortsrand von Hawangen, dort wo der „DB Günztal-Radweg“ dieLandstraße nach Stephansried kreuzt, steht eine Ansammlung von Leuten unterschiedlichen Alters.
Pedalo denkt sich: Die wollen bestimmt zum „Hundsmoor“, einem ganz in der Nähe an der „Westlichen Günz“ gelegen Naturschutzgebiet.
Als die Gruppe das Lied „Alle Vögel sind schon da“ anstimmt muss Pedalo anhalten.
Es stellt sich heraus, dass sie sich unter der Leitung eines Beauftragten des
„Landesbund für Vogelschutz“, zu einer vogelkundlichen Wanderung entlang des Flusses zum Schutzgebiet machen wollen. Durch die Einführungen des Wanderführers neugierig geworden beschließt Pedalo an der kostenlosen Führung teilzunehmen.

Trike an einen Baum angeschlossen und schon geht’s los.

Westliche Günz im Hundsmoor
 
So erklärt der LBV-ler unter anderem, dass der Frühling förmlich in der Luft liegt!
Man kann ihn riechen, sehen und hören.
Seine beliebtesten Vorboten sind die Vögel. Angesichts dessen erscheint es seltsam, dass Vögel in unserem Wortschatz so schlecht wegkommen: Sie dienen als Platzhalter für Dummköpfe, Verrückte, Verbrecher und sogar für den Teufel.
Daneben flattern durch unsere Sprache zahlreiche "schräge Vögel". Wer nicht ganz richtig im Kopf ist, bei dem piept es. Der eine hat einen Vogel oder die andere eine Meise! Ist auch vielleicht ein „komischer Kauz“ unter den Anwesenden? Oder war in etwa die „Nachteule“ noch gar nicht im Bett? Gibt es unter den Jüngeren auch „Schmierfinken“ die sich künstlerisch in Graffitis austoben oder sind es nur „Dreckspatzen“ die alles besudeln? Unter den Damen hier ist heute kein „Paradiesvogel“ mit ausgefallener Kleidung auszumachen. Auf die Frage wer denn ein „Pechvogel“, oder „Unglücksrabe“, sei, kam keine Antwort. Ein Mädchen meinte: „Der Herr Vogelkenner sei aber auch ein kleiner „Spaßvogel“. Er konterte sofort mit den Fragen, ob ihre Mutter eine „Glucke“ und der Vater ein „eitler Gockel“ ist. Des Weiteren wurden die „Nesthocker“ und „Nestflüchter“ abgehandelt. Es war sensationell was dieser Mann an Geschichten und Anekdoten von dem gefiederten Getier auf uns Menschen übertragen konnte und alle bekamen irgendwann ihr Fett weg. Die Kinder, in deren Schulen ist so manche „blöde Gans“, „dumme Pute“, „blindes Huhn“, „lahme Ente“ und welche die ein „Spatzenhirn“ haben oder eine „Habichtsnase“ im Gesicht tragen. Unter den Frauen sind bestimmt einige „Hupfdohlen“ dabei, die sich beim Tanzen „Hühneraugen“ holen. Bei den Männern sind an den Augen „Krähenfüße“ zu erkennen und sollten sie etwa gar ein „Schluckspecht“ oder eine „Schnapsdrossel“ sein müssten sie wahrscheinlich auch mal „reihern“. „Zugvögel“ sind wohl welche, die viel und weit reisen.
 
Hundsmoor (Karte)


Uns wurde erklärt, dass der Star unter den Singvögeln nicht etwa die Nachtigall sei sondern wie der Name schon sagt, der „Star“! Der Star ist für sein „Spotten“ berühmt, also für seine Fähigkeit, Tierstimmen und Laute zu imitieren. Der anhaltende, schwätzende Gesang besteht aus einer Vielzahl von ansteigenden oder abfallenden Pfeiftönen, Schnalz-, Zisch- und Rätschlauten sowie Imitationen von Vogel- und anderen Tierstimmen oder technischen Geräuschen. Häufig werden z. B. Rufe von Wachtel, Mäusebussard oder Kiebitz nachgeahmt, daneben auch Hundegebell oder das Geräusch von Rasenmähern. 

So unterschiedlich wie die heimischen Vogelarten, so verschieden sind Behausungen.
Die Spechte zimmern ihre eigenen Höhlen in Bäume. Schwalben mörteln ihre Nester an Wände, Balken und Decken. Höhlenbrüter wie Meisen, Rotschwänzchen oder Stare nehmen gerne künstliche Nisthilfen an. Störche bevorzugen für ihren Nestbau hochgelegene Plätze wie Kirchtürme oder Schornsteine. Es gibt auch Bodenbrüter, die besonders geschützt werden sollten, so sind etwa Lerche oder Rotdrosseldurch durch Füchse und streunende Katzen gefährdet.

Wie schwierig es bislang bei uns Menschen ist am passenden Ort eine geeignete Wohnung zu finden, so ergeht es auch manchen Piepmätzen. Gut, sie zahlen nichts. Machen oft Dreck. Und ja, sie können gelegentlich ganz schön lärmen. Vögel mögen für manche keine Idealmieter sein. Doch ein Leben ohne Vögel wäre ein ärmeres. Nicht nur die sogenannten Gebäudebrüter haben Probleme bei ihrem Wohnungsbau. Viele weitere Vogelarten tun sich schwer, Nischen für Ihre Nester zu finden. Längst ist sogar der Spatz in Bayern auf dem Rückzug. Doch er bleibt der häufigste Vogel im Freistaat. Danach folgt die Amsel, gefolgt vom Feldsperling, Star, Kohlmeise, Blaumeise, Elster, Grünfink und Mehlschwalbe. Auch gibt es noch viele Rauchschwalben. Besorgniserregend ist dagegen der Bestand der Rotkehlchen. Es sind nicht die Einzigen Sorgenkinder. Generell gibt es eine starke Abnahme bei den Insektenfressenden Vogelarten.
Hervorgerufen durch den Rückgang der Fluginsekten-Biomasse. Die Verluste betreffen offenbar die meisten Arten, von Schmetterlingen, Bienen und Wespen bis zu Motten und anderen flugfähigen Arten, die praktisch ausnahmslos als Bestäuber von Wild- und Nutzpflanzen oder zumindest als Beutetiere für Vögel wichtig sind. Etwa 80 Prozent der Wildpflanzen sind abhängig von Insektenbestäubung, und 60 Prozent der Vögel in der heimischen Natur ernährt sich hauptsächlich von Insekten. Flächenversiegelung durch immer mehr Gewerbegebiete, Discountmärke, Parkplätze und Lagerhallen auf der grünen Wiese, Monokulturen, Überdüngung und das Ausbringen von Insektiziden der „Agrarfabriken“ verschlimmern das Ganze Zusehens.

Den absoluten „Vogel“ hat ein Junge im Kindergartenalter „abgeschossen“.
Auf die Frage des Naturschützers: „Welcher Vogel baut kein Nest?“
Antwort des Knirpses: „Der Kuckuck!“
„Und warum baut der Kuckuck kein Nest?“
„Weil er in einer Uhr wohnt!“

Nach so einem beflügelnden Erlebnis ist es für Pedalo ein Leichtes,
tief(f)liegend nach Hause zu rollen.

Wetter: vollsonnig
Temperatur: 17 - 22 °C
Streckenlänge: 62 km
Fahrzeit: 2:39 h
Fazit: Ein informativer, lustiger und genußvoller Vormittag der auch zum Nachdenken anregt!

Sonntag, 23. Juni 2013

Tandem - ... und eine Begegnung der seltsamen Art im Mondschein


Wir nutzen einen Sommersonntagabend noch für "eine kleine Tandemrunde" - dachten wir.
Nur mal so durch die Gegend pedalieren und schauen was links und rechts der Strecke ist.
Wie schon bereits hier in einem vorherigen "Post" erwähnt,
zählen seit wir mit dem Tandem unterwegs sind andere Prioritäten.
Nicht mehr buckelndes, Tempo bolzendes Rennradeln

oder mit den Fitnessrädern flott Strecke machen.
Keine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit erhoffen
und nur Asphalt vor den Vorderrädern sehen,
sondern auch die Landschaft wahrnehmen die gerade durchradelt wird.

Der Ausflug verlief eigentlich recht unspektakulär - aber dann:

An einem Hang irgendwo im Unterallgäu entdeckten wir Pfade,
die von Wolpertingern stammen müssten - wird der Legende nach erzählt.

quer im Hang verlaufende "Wolpertingerwege"?






























Der Wolpertinger sei angeblich ein bayerisches Fabelwesen.
Aber gibt ihn tatsächlich?

Weil heute zufällig Vollmond ist entschieden wir, uns auf die Lauer zu legen.
Jetzt von Neugier und Jagdfieber endgültig gepackt galt es,
den Mythos und deren Relevanz  zu analysieren.
 
Pfade führen zu einem Wald





































Dieser lichte Waldweg schien ein idealer Platz dafür zu sein,
um uns in der unmittelbaren Nähe einen Ansitz zu suchen.

ob hier welche unterwegs sind?





































Gut getarnt verharrten wir schweigend und regungslos, mit der Kamera im Anschlag.

Scor auf Fotopirsch





































Und plötzlich wie aus dem „Nichts“ stand „Einer“ da
– und konnte sogar abgelichtet werden – sensationell!
Es gibt ihn also doch - der Beweis ist erbracht!

"Hurra" ein Wolpertinger!





































Dieses Exemplar gehört, unserer Nachforschung zufolge,
zur Gattung „Bisameichelentenhörnchenhäherkitz“ und wurde erst wenige Male beobachtet.

Den Sichtungsort werden wir selbstverständlich geheim halten.


Nach "erfolgreicher Jagd" radelten wir, aufgeregt und glücklich,
im Schein des Vollmondes nach Hause.

"Der Mond ist aufgegangen"






Hier irgendwo hat es sich zugetragen






















Wetter: wechselnd bewölkt
Temperatur: um die 18 °C
Streckenlänge: rätselhaft
Steigungen: uninteressant
Fahrzeit: nicht allzu lang
Wartezeit: extrem
Fazit: Ein Radausflug der ganz besonderen Art